virtuelles LVS

Damals bei Markus auf der Terasse

Wir sprachen ja schon letztes Jahr darĂŒber und ich denke, dieses Jahr machen wir das: Einen Wii-Abend, wo die beiden LVS-Teams gegeneinander antreten. Das machen wir dann im Herbst, am besten im November. Weil das terminlich genau zwischen den LVS-Terminen liegt und im November im Allgemeinen wenig los ist 😉

Das gute: Eine Wii haben einige von uns, also eine faire Sache. Und wir können sicher zwei, drei Wiis zusammenbekommen, so dass immer Leute am daddeln sind. Mir schwebt vor, dass wir das in dem Radlader-Schuppen von Markus machen. Wenn man das grob leer rĂ€umt kann man da sicher zwei Beamer samt Wii installieren. Und beim Spielen wird einem sicher warm genug. Ich weiss, wie anstrengend Tennis sein kann…

Und weil das ein LVS ist darf sich auch jede Seite ein paar Spiele aussuchen, die gespielt werden mĂŒssen. Gern vornehmlich (aber nicht ausschliesslich) aus der Sammlung „Wii Sports (Resort)“. Vermutlich wird jedes Team mindestens vier Mann stark sein, also könnte beispielsweise folgende Auswahl gut passen:

Jedes Team sucht sich Spiele aus fĂŒr

  1. 4x eine Person
  2. 2x zwei Personen
  3. 1x vier Personen

Das macht in der Summe sieben Spielchen pro Team, insgesamt 14. Alle Einzelsieger werden notiert und auch hier wird am Ende nach der Addition ein Siegerteam feststehen. Falls nicht finden wir sicher ein weiteres Spiel, welches wir zur Entscheidung heran ziehen können.

Ich wĂ€re ĂŒbrigens fĂŒr den 12.11.2011

Neue Ideen!

Als ich im Urlaub am Alfsee war und meine Kinder sich ein Kettcar liehen, da kam mir doch glatt eine Idee, die wir dringend mal umsetzen mĂŒssen: Und zwar bauen wir solche Dinger selber und fahren ein Rennen damit. ABER: NatĂŒrlich nicht mit Pedalantrieb, sondern mit Motor. ABER: NatĂŒrlich kein schnöden Verbrennungsmotor, das wĂ€re ja langweilig, sondern mit Elektromotor 😀

Und damit keiner einen Vor- oder Nachteil hat, verkĂŒnde ich die Regeln schon jetzt. Ich habe mich mit Markus schon darĂŒber unterhalten und der sagte „Mach du mal Regeln, wir kriegen das schon hin“. Da ich Markus sehr gut kenne ist mir bewusst, das er spontan ein paar Fertiglösungen im Kopf hat 😉 Ich nicht, aber das ist nicht so schlimm. NatĂŒrlich möchte ich, das der Selbstbau-Charakter hier stark durchkommt, was „fertiges“ ist ja irgendwie auch keine Herausforderung. Und weil man ja etwas Zeit dafĂŒr braucht und Termine ja irgendwie ĂŒberall knapp sind nehmen wir einfach LVS 2012 als Termin und das Rennen wird zu einem LVS-Spiel.

Noch schöner wĂ€re es, wenn jedes Team es schafft, zwei von den Dingern zu bauen, so wĂŒrde ein Rennen spannender werden. MĂŒssen wir mal sehen.

GrundsÀtzliches:
Es muss natĂŒrlich kein Zweisitzer sein, wie auf dem Bild. Ein Rennen wird voraussichtlich ca. 10 Minuten dauern. Die Zeit sollte man mit mobilem Strom decken können. Es wird ein einfaches Oval gefahren, evtl. kann man auf den Geraden noch Verengungen/Schikanen einbauen. Die Strecke wird auf der Weide aufgebaut, das GefĂ€hrt sollte also eine gewisse Offroad-FĂ€higkeit haben. Je nach Erfolg und Fahrbereitschaft könnte man nach dem Rennen noch einen Geschicklichkeitsparcour aufbauen (Slalom etc.).

Nun zu den Regeln:
Welche Regeln am besten sind, wird man vermutlich erst nach dem Rennen wissen, aber um Fairness zu erreichen gelten folgende Bedingungen:

  • es muss ein ausschliesslich elektrischer Antrieb verwendet werden.
  • Die Stromversorgung darf nicht von extern kommen sondern muss mobil auf dem GefĂ€hrt sein
  • Der notwendige Strom darf nicht an Bord erzeugt werden
  • Der Selbstbau muss augenscheinlich sein (Kein Oma-E-Scooter, von dem ein Rad abmontiert wurde)
  • Der Antrieb muss ĂŒber das Vorderrad erfolgen
  • Bremsen mĂŒssen nicht vorhanden sein, aber:
  • Ohne Fahrer darf sich das GefĂ€hrt nicht selbststĂ€ndig fortbewegen
  • es muss ein stehender Start möglich sein (kein Anschieben, Rampen etc.)
  • Es muss sich um ein Dreirad handeln, ein Rad vorn und zwei hinten
  • Maximal einen Meter Breite ĂŒber alles
  • Maximal zwei Meter LĂ€nge ĂŒber alles
  • VerĂ€nderungen am GerĂ€t wĂ€hrend des Rennens sind erlaubt (und sei es nur Batteriewechsel), aber:
  • Es darf sich kein anderer ausser die jeweiligen Fahrer auf der Strecke befinden
  • Falls die Strecke verlassen wird, muss sie an der gleichen Stelle wieder befahren werden
  • Kontakt der Fahrzeuge, Rammen etc. ist immer zu vermeiden!
  • Starten nur zwei Fahrzeuge, so stehen sie beim Start jeweils auf der gegenĂŒberliegenden Geraden (Kein Vorteil bzgl. Innen- oder Aussenbahn).
  • Sollten alle Fahrzeuge vor Ende der Zeit zum stehen kommen dann gewinnt der, der die grösste Strecke zurĂŒckgelegt hat
  • Die Abnahme der Fahrzeuge machen alle gemeinsam
  • Gegebenenfalls werden diese Regeln noch erweitert, aber bis spĂ€testens vier Wochen vor dem Termin wird nichts mehr geĂ€ndert!

Interessant wÀre auch, wenn sich andere Teams finden, die bei diesem Rennen mitmachen wollen!

Das sollte es erstmal gewesen sein, damit kann man schon planen und bauen. Erweiterungen der Regeln werden bestehende Regeln, so weit möglich, nicht einschrÀnken. Neuerungen habe ich gelb hervor gehoben. Der Termin wird grob Mai 2012 sein, vermutlich der 05.05.12

FĂŒr Hinweise und RatschlĂ€ge bin ich immer dankbar!

Urlaub

ich bin gerade in Regensburg und mach Urlaub. Also gibbet einen Bayern-Witz.

Zwei Bayern auf dem Klo:

„Onanierst?“
„Jo.“
„Machts Spaß?“
„Jo!“

„Nimm dein‘ Eigenen …“

Sommerpause

Neuigkeiten

Da ich noch nicht dazu gekommen bin, neue Bilder etc. hier einzustellen, mach ich mal was anderes 😉

Und Danke Andreas, fĂŒr das Kommentar. Du kannst dich schon mal fĂŒr nĂ€chstes Jahr einplanen! 😀

Fotos 2011

Auch in diesem Jahr wurden unglaublich viele Fotos gemacht. Und es wurde viel gefilmt. Und was ich schon sehen konnte hat mir noch mal viel Spass bereitet 🙂

Damit ihr nicht lĂ€nger warten mĂŒsst kommen hier mal ein paar hundert Bilder völlig unkommentiert… boa. Danke, Mark 😉

Bilder von Mark

LvS 2011: Leute, die mich beeindruckt haben

Nur als Vorabinformation: Diesen Beitrag schreibe ich als Holger, den Stadtjogie, nicht als Webmaster dieser Seite 😉

Ich sichte gerade Bild- und Film-Material, welches mir schon vorliegt. Und dabei ist mir dann aufgefallen, dass ich noch einige Leute besonders erwÀhnen will. Alle anderen, die hier nicht erwÀhnt werden: Bitte nicht falsch verstehen, ihr habt alle wieder super mitgemacht, auf beiden Seiten!

Zum einen ist da Olli, der Musik und die Moderation gemacht hat. Er war immer voll dabei, wusste genau, was seine Aufgabe ist und hat das auch im besten Maße erfĂŒllt! NĂ€chstes Jahr sorgen wir dann dafĂŒr, das er auch in Publikum bekommt, welches er verdient! Er hat nebenbei immer alles mit passender Musik hinterlegt, hat super kommentiert, und sogar SonderwĂŒnsche erfĂŒllt, als ich beim Jahrmarktspiel mit nem ollen MP3-Stick an kam.

Dann ist da noch Andreas, der einfach mal zugucken wollte. Er hat dann ja freundlicherweise fĂŒr uns Stadtjogies den Schiedsrichter gemacht. Im Nachhinein frage ich mich, warum mir das nicht schon eher eingefallen ist, die perfekte Besetzung! Nachdem ich das die zwei Jahre zuvor nicht hinbekommen habe, einen Schiri „zu liefern“ und in diesem Jahr keiner, den ich fragte, die Idee dahinter verstand hatte ich mich schon damit abgefunden, auch im dritten Jahr keinen stellen zu können. Andreas hat da nicht nur unsere Ehre gerettet sondern seine Aufgabe gemeinsam mit Nadine sehr souverĂ€n und ohne Zweifel von irgend einer Seite durchgezogen.

Wo wir gerade dabei sind: Nadine erfĂŒllt ihre Aufgabe als USCHi (Unparteiische Schiedsrichterin) schon im dritten Jahr zum Wohle aller und ist immer ĂŒber alles erhaben. Danke dafĂŒr!

Bemerkenswert fand ich auch Rainer: Er hat immer vollen Einsatz und Ehrgeiz gezeigt und war fairer, als ihm das wohl im tiefen Herzen recht sein konnte 😉

Mit solchen Leuten um uns fĂ€llt es uns nicht ganz so schwer, zu verlieren. Und wie eingangs erwĂ€hnt: Ihr alle ward eeeecht super, besser als das Wetter (und die Sonne hat sich auch wirklich MĂŒhe gegeben). Danke dafĂŒr. Ich will nĂ€chstes Jahr noch mal (und hab schon Spielideen im Kopf).

 

Projekt LVS 2011 erfolgreich beendet

Gestern war dann unser grosses Event und zwei Dinge will ich gleich vor weg nehmen: Die Land-Eier haben erwartungsgemÀss gewonnen und es hat echt mal alles geklappt und Spass gemacht!

Nun will ich aber eben schnell aufschreiben, an was ich mich noch spontan erinnere 🙂

Überraschungsbesuch des Tages war fĂŒr die Stadtjogies sicherlich Andreas Meyer, den es vor Jahren an die NordseekĂŒste verschlagen hat. Er hat wohl fleissig die Internetseite beobachtet und sich gesagt: „Das muss ich dringen sehen, wie die sich blamieren!“. Ich habe ihn dann gleich zum Schiedsrichter fĂŒr uns befördert und er hat seinen Job in Zusammenarbeit mit Nadine sehr gut gemacht. Auch Olli als DJ und Moderator war eine gute Idee, er hat das super gemacht und das ist sicher noch ausbaufĂ€hig.

Durch MĂŒnzwurf mit einem guten alten D-Mark-StĂŒck wurde entschieden, dass wir mit einem Land-Ei-Spiel anfangen. Es ging darum, einen Parcour abzulaufen, mit zwei Mann nacheinander. Erst eine HĂ€ngeleiter hoch und runter, ĂŒber/unter drei HĂŒrden und danach ĂŒber ein grobes hĂ€ngendes Netz zwischen zwei Balken klettern. Danach im Slalom um Boxpaletten, ĂŒber einen runden Holzmasten einen Graben ĂŒberwinden und zurĂŒckspurten. FĂŒr die Ls machten das Mike und Kai, wir StĂ€dter wĂ€hlten die zwei neuen, aber jungen und fitten im Team: Malte, Malerlehring von Hotte und Lars, welcher bei MMV arbeitet. Es war eine gute Wahl von uns, die beiden schafften den Parcour in 2:55, die Land-Eier brauchten 3:12, mein ich (Update: Ich habe gerade den Film dazu gesehen und nun die Zeiten angepasst). Erstes Spiel von den Stadtjogies gewonnen. Danach machten wir S’ler unser Jahrmarktspiel, wo man Pfeilwerfen, Dosen werfen und Tonsterne schiessen musste und dazwischen immer eine Bockwurst essen und ein Bier trinken. War auch witzig, da zuzugucken, aber leider traf Stephan keine einzige Dose, was in der Summe zu viel Strafsekunden gab. Er gab sich dann noch grosse MĂŒhe und hat das auch gut aufgeholt. Gereicht hat das leider nicht, Rainer hat ehrgeizig mitgemacht und gewonnen. Drei Dosen, und es wĂ€re Stephans Sieg gewesen. 1:1. Nun kam das meiner Meinung nach kreativste Spiel der Land-Eier: Feuer machen. Wirklich mal eine andere, tolle Idee, bei welcher sicher vorher nicht klar war, wer das gewinnt. Mark durfte sich noch ein Youtube-Video zum Thema anschauen, dann ging es los. Die beiden mussten Holz dazu bringen, dass es qualmt. Also mit so einem Bogen ein rundes HolzstĂŒck heftig drehen, dass Hitze entsteht. Das klingt auf jeden Fall einfacher als es ist 🙂 danach noch mit einem ZĂŒndstein so Funken machen, dass Feuer entsteht und eine Fackel entzĂŒndet werden kann. Hat Kai gut hin bekommen! Mark war aber schon fast so weit 😀  Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund: In sechs Minuten so viel Papierflieger wie möglich bauen und in ein Netz werfen. Das war Hotte sein Spiel, aber Mike war dermassen ĂŒberraschend gut, dass man nicht dagegen ankam. Nun war Bierkisten stapeln an der Reihe. Stephan schaffte eine Kiste mehr als Norbert, Hurra! Wir waren wieder dran. Wir machten jetzt unser erstes Zwei-gegen-Zwei-Spiel: Einer wirft einen Tennisball, der andere schlĂ€gt mit einem BaseballschlĂ€ger. Jedes Team abwechselnd, jeder Spieler muss mal werfen und mal schlagen. Der weiteste Ball gewinnt. Gegen unsere Jungs Malte und Lars hatten Carsten und Kai kaum eine Chance, obwohl durchaus beachtliche Weiten erzielt wurden. Nach dem Spiel wollten alle noch mal versuchen, weil so schwer kann das doch nicht sein 😀 PCs montieren: Alte 486er von IBM zusammenbauen, starten und „Hallo Welt“ schreiben. Norbert hat das rasend schnell hinbekommen, bei Mark seinem GerĂ€t gab es technische Probleme. Das hatten wir verloren. Die Land-Eier hatten einen kleinen Bagger und einen Ball. Mit dem einen sollte man das andere in ein entferntes Loch befördern: Baggergolf. Rainer hat Hotte in den Bagger eingewiesen aber wie zu erwarten konnte Hotte ihn bei weitem nicht so geschickt bedienen wie Rainer es konnte. Markus und ich hatten ĂŒberraschenderweise fast die gleiche Spiel-Idee: Bei ihm mussten wir auf den Balken ĂŒber dem Graben aus dem Parcour-Spiel balancieren und gegenseitig versuchen, uns runter zu schubsen. Da hatten sie mich: Auf dem runden Balken konnte ich kaum stehen, irgendwie hatte ich Bammel, dass ich mir beim runterfallen irgendwas doofes weh tu und in den Gubbel unten im Graben wollte ich auch auf keinen Fall landen. Nix fĂŒr mich, Markus hatte leichtes Spiel. In meiner Variante standen wir auf einem Brett, welches vielleicht 20cm ĂŒber der Grasnabe war, angenehmer fĂŒr mich 😉 Ausserdem hatte ich noch zwei Stöcke mit dick gepolsterten Enden gebaut (American Gladiator), die wir verwendeten, um uns gegenseitig runter zu drĂŒcken. Das wiederum gelang mir besser und so konnte ich das Spiel fĂŒr mich verbuchen. Noch mal Kisten stapeln. Dieses mal aber grosse Palettenboxen und ein Manitu, einen Teleskoplader. Carsten hat Stephan eingewiesen und das Spiel vorgemacht, aber gegen die sechs(?) gestapelten Boxen von Carsten kam Stephan nun nicht an. Gepokert haben wir auch noch: Holger und Stephan gegen Mike und Rainer. Mike war dann schnell raus, aber Rainer hatte zwei mal so unfassbares PokerglĂŒck: Erst bekam er fĂŒnf Pik-Karten (einen Flush) und Stephan war draussen und danach, als ich mit einem As All-in ging, da hatte er zwei Könige drunter. Unglaublich, dagegen kann man nicht anpokern 😉 Mike trieb uns an, das wir uns alle beeilten, denn er wollte unbedingt noch deren Team-Spiel machen: Völkerball. Witzige Idee! Nach dem Regeln-erklĂ€ren und einem Probelauf ging es los. Wir StĂ€dter haben das sogar gewonnen. Aber da das allen riesen Spass gemacht hat haben wir noch zwei Runden gespielt ;), einige haben wirklich vollen Einsatz und bemerkenswertes Talent gezeigt! Unser Teamspiel bestand dann daraus, Farbeimerdeckel als Frisbee zu verwenden und quer ĂŒber die Weide in einen MaurerkĂŒbel zu bekommen. Die Land-Leute brauchten weniger WĂŒrfe. Abschliessend verkĂŒndeten die Schiedsrichter einen Endstand von 9:5 fĂŒr die Land-Eier. Gratulation! Aber die Stadt-Jogies werden besser, bald kann das was werden 😉

Beim anschliessenden geselligen Beisammensein mit Bratwurst und Bier wurde dann auch rege ĂŒber alles gesprochen und da Völkerball allen so gut gefallen hat, kam die Idee auf, das nĂ€chste Jahr nur Team-Spiele zu machen… mal sehen.

Fotos wurden auch etliche gemacht, da kommt sicher noch was. Falls ich irgendwas vergessen habe werde ich das hemmungslos nachtragen, wenn mir noch was einfĂ€llt oder ich das auf den Bildern sehe…

Feuer machen wie frĂŒher...

Endspurt

Datum: Donnerstag, den 28.04.2011, 22:55.
In 40 Stunden startet LvS 2011, also die dritte Ausgabe.

die Stadtjogies sind vorbereitet und entspannen sich zuhaus beim Online-Pokern, Kinder bespassen oder auch mal ein Bierchen trinken. Hier und da wird geschaut, ob auch alles da ist fĂŒr das grosse Event, Checklisten werden erfolgreich geprĂŒft und Fahrzeuge vorbereitet. T-Shirts liegen bereit, MĂŒtzen gegen die Sonne usw. Von uns aus kann es los gehen.

Aber wo sind die Land-Eier? Üben sie fleissig? Sind sie am bauen, am basteln, am ausbaldowern? Man weiss es nicht. Das einzige, was man weiss: Ein Spiel hat offenbar etwas mit griechischer Mythologie zu tun, alle anderen Spiele sind scheinbar geheim. Streng geheim. Sooo geheim, dass nicht mal Überbegriffe oder Umschreibungen genannt werden. Schade. Die Jahre zuvor konnte man schon etwas Spannung aufbauen in dem man versuchte, etwas aus den Beschreibungen zu deuten (was meist misslang).

Dieses Jahr entfÀllt die Spannung im Vorfeld. Also bin ich entspannt. Auch mal schön.

Spiele 2011

Hier werden wie jedes Jahr im Vorfeld die geplanten Spiele grob umrissen angegeben:

1.Stadtjogies Mann gegen Mann
„Lanista: Ursprung in der „ewigen Stadt“, somit eines StĂ€dters wĂŒrdig“

1.Land-Eier Mann gegen Mann
„Spiel der Götter“ Hephaistos, römischer Gott: Vulcan, der Gott des Feuers, der Schmiede und Handwerker wurde als Sohn des Zeus und der Hera geboren. Geschichte zu lernen, ist etwas anderes als mit ihr zuarbeiten.

2.Stadtjogies Mann gegen Mann
„Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund“, und nicht so weit….

2.Land-Eier Mann gegen Mann
(keine Angabe)

1.Stadtjogies Zwei gegen Zwei
Kopfsache: Es kann nur einen geben!“

1.Land-Eier Zwei gegen Zwei
(keine Angabe)

3.Stadtjogies Mann gegen Mann
„Zuses Erben“: Hat nichts mit Tieren oder Pflanzen zu tun. Aber mit Maschinen.

3.Land-Eier Mann gegen Mann
(keine Angabe)

4.Stadtjogies Mann gegen Mann
„Jahrmarkt“ findet da statt, wo die StĂ€dter sind. Warum wohl?

4.Land-Eier Mann gegen Mann
(keine Angabe)

2.Stadtjogies Zwei gegen Zwei
„Hit, don’t run“ mit Waffen fĂŒr den Strassenkampf.

2.Land-Eier Zwei gegen Zwei
(keine Angabe)

Wo denn?

„Und wo findet das nun statt?“ werdet ihr sicher fragen?

Na, hier. Hinten auf der Weide. Ein Klick auf das Bild sollte Google-Maps öffnen.

LvS 2010: Fotos

 

Auch 2010 wurden einige Bilder gemacht.
Hier sind sie in einer einfachen aber feinen Galerie:
http://aussernet.de/album10/

 

LvS 2009: Fotos

 

NatĂŒrlich hatten wir 2009 auch Fotos von fast allem gemacht und damals hatte ich extra eine kleine Internetseite zusammengetĂŒdelt. Da ich die Bilder hier nicht alle neu hochladen will, bekommt ihr einfach nur den Link dahin 🙂

http://aicu.de/lvsbilder/index.html

Lvs 2010

 

LvS 2010 ist vorbei!

Die Land-Eier haben wieder gewonnen.

War wieder mal ganz toll, alle haben gut mitgemacht und die Spiele waren spassiger und fairer als je zu vor. Sogar das Wetter war sooo eiiinigermassen.

Also weiter mit der Planung fĂŒr das nĂ€chste Jahr 😉

Und genau wie letztes Jahr lasse ich mal alles stehen, zum „nachlesen“ (es wurden dann ĂŒbrigens doch nur 5 Leute je Team):

LvS 2010

Das erste LvS war super, schon die Planung war spannend und toll. Der Tag an sich sowieso, genau so hatten Markus und ich uns das vorgestellt. Also das muss sich schon mal nicht Ă€ndern… nur das Ergebnis am Ende, da wĂ€re mal was anderes schön 😉 Doch ich will mir nicht nun schon Gedanken machen, wie es aufhört, sondern wie es anfĂ€ngt:

NEUIGKEITEN
Jedes Team plant 6 Spiele, die Mann gegen Mann ausgefĂŒhrt werden, dazu noch 2 Teamspiele.

Hintergrund:
Wir sind beim letzten mal doch recht schnell durch alle Spiele durchgekommen, deswegen machen wir nun ein paar mehr. Lieber etwas Zeitdruck als Langeweile. Ausserdem wird es so noch spannender, denn mehr Spiele heisst auch mehr Punkte, die man holen kann. Die Teamspiele deshalb, damit alle noch mehr eingebunden sind. Wer bis hier her aufgepasst hat, dem wird auffallen, dass es 2009 5 Spiele je Mannschaft waren. Genau: Nun besteht jedes Team aus 6 Leuten.

ABLAUF
Also haben wir insgesamt 12 Einzelspiele und 4 Teamspiele. Das klingt schon mal nach einem straffen Ablauf. Nach jeweils drei Spielen machen wir ein Teamspiel. Da die StÀdter das letzte mal verloren haben, fangen sie an (ist aber eigentlich auch egal, es spielen ja immer beide Teams):

S1 L1 S2 LT1  L2 S3 L3 ST1  S4 L4 S5 LT2  L5 S6 L6 ST2

Ich denke, wir fangen wie letztes Jahr um 14:00 offiziell an. Dann hat man noch die Zeit davor fĂŒr Vorbereitungen.

AUSLOSUNG DER SPIELE UND SPIELER
Wir werden wieder auslosen, wer wann was macht. So bleibt der Ablauf fair. Nur die Teamspiele kann jedes Team selbst aussuchen. Aber wir haben ja aus den Problemen gelernt.

Jedes Team bereitet wieder UmschlÀge vor:
6x mit je einem Spiel
6x mit je einem Namen seiner Leute

Die USCHIs ziehen, kurz vor dem nÀchsten Spiel, abwechselnd das nÀchste Spiel und danach, wer von den beiden Teams dieses macht. So weiss keiner, was ihn erwartet und es bleibt alles einfach.

DIE SPIELE
Damit es nun auch mal weitergeht, fangen wir an, die Spiele abwechselnd vorzustellen. Wie immer wird wohl nicht zuviel verraten 😉

1. Stadtjogie-Spiel Heimwerker-König
Dass es in der Stadt die meisten Heimwerker gibt, ist wohl bekannt. Sieht man ja schon an den BaumĂ€rkten. In diesem Spiel werden die StĂ€dter mal zeigen, wo es mit den Schrauben lang geht…

1. Landeier-Spiel NatĂŒrliche WĂ€rme
Auf dem Land ist es nicht nur die Heizung, die fĂŒr WĂ€rme sorgt
 Unser Spiel setzt auf Geschicklichkeit, Weitsicht und natĂŒrlich Kraft nicht zu vergessen…

2. Stadtjogie-Spiel Homepagetennis

2. Landeier-Spiel Zusammenbau
Das Leben und Arbeiten mit unseren vierbeinigen Freunden ist in der Landbevölkerung fest verankert. Ob sich die neuen technischen Errungenschaften der Neuzeit und der Vergangenheit verbinden lassen werden wir sehen

3. Stadtjogie-Spiel Heimatliche Treffpunkte
Wenn man das treffend beschreiben sollte, mĂŒsste man schon einen Plan vom ganzen haben.  Die Frage ist: Wie fremd ist ein Landei in einer Stadt?

3. Landeier-Spiel Einfach Riesig.
Geschicklichkeit und Gleichgewicht sind bei diesem Spiel gefragt. Schwere GeschĂŒtze sind nicht immer vom Vorteil.. man muss sie auch beherrschen

4. Stadtjogie-Spiel Hausmeister
AufrĂ€umen, MĂŒll entsorgen, Hausarbeiten erledigen
 fĂŒr „stĂ€dtische“ Hausmeister kein Problem. Wie schlagen sich hier die Leute vom Land?

4. Landeier-Spiel Liter-Rennen
Wer die GlĂ€ser am schnellsten leeren kann das ist ja wohl klar. Wir! Wer Sie aber am schnellsten befĂŒllen kann das wird sich zeigen.

5. Stadtjogie-Spiel Höllenfahrt
Beim Einparken in der Stadt benötigt man FeingefĂŒhl, Übersicht, eine schnelle Reaktion und Ruhe. Auf dem Land ist das alles nicht nötig, da gibt es genug Platz. Wer diese Eigenschaften am besten ausnutzen kann, der wird bei diesem Spiel wohl den entscheidenden Treffer machen!

5.Landeier-Spiel Sensenmann

1.Stadtjogie-TEAM-Spiel Handicap

1.Landeier-TEAM-Spiel Schleuderball

2.Stadtjogie-TEAM-Spiel Homerun: Baseball!

2.Landeier-TEAM-Spiel Schubkarrenrennen

 

Gruss

der Stadtjogiefastmeister

Spiele 2009

 

ZunĂ€chst wurden die jeweils fĂŒnf Spiele der beiden Teams vor dem Event vorgestellt:

Stadtjogy-Spiel:
Tennis
Wie jeder weiss, wird von den Stadbewohnern gerne Tennis gespielt. Auch hier tritt ein Stadtjogy gegen ein Landei an. Aber alle weiteren Details dieser Variante unterscheiden sich dann doch wesentlich vom herkömmlichen Tennis!

Landei-Spiel:
LNF
Wie weitlĂ€ufig bekannt, ist das Fahren und oder bzw. Bedienen von Landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen standardmĂ€ĂŸig in den Genen der Landbevölkerung verankert. Folglich darf dieses Spiel nicht fehlen. In diesem Wettstreit wird es auf logisches Denken und Verstehen von technischen AblĂ€ufen ankommen.

Stadtjogy-Spiel:
Messerwerfen
Leider ist in den StĂ€dten bekanntermassen die KriminalitĂ€tsrate weit höher als auf dem Land. Deswegen ist es fĂŒr jeden StĂ€dter wichtig, sich verteidigen zu können. Hier wollen wir zeigen, das es nicht um das Töten geht sondern darum, zu zeigen, welche Genauigkeit bei spitzen Waffen möglich ist, ohne jemanden zu gefĂ€hrden.

Landei-Spiel:
Auch Tiere brauchen Futter
Bevor das Fleisch in der KĂŒhltruhe landet war es ein ganzes Tier. Dieses Tier musste ernĂ€hrt werden. Wir möchten in diesem Spiel die Arbeit des „einfachen“ Landwirts nĂ€her bringen… „Denn das Fleisch wurde nicht bei Meica erfunden ;-)“

Stadtjogy-Spiel:
Schach
Das ist das Spiel der Könige. Könige wohnen in der Stadt.

Landei-Spiel:
Wiesenhof
Wie auf jedem Hof sind auch hier Lebewesen im Spiel. Dieses Spiel soll die Schwierigkeiten verdeutlichen, die das Zusammenleben von Mensch und Tier mit sich bringt. Mensch und Tier sind nicht immer einer Meinung. Wer hier verliert ist offen, aber das Ergebnis ist immer das gleiche.

Stadtjogy-Spiel:
Fahrrad fahren
Wer sich in der Stadt vernĂŒnftig fortbewegen will, der nimmt das Fahrrad: Schnell, billig und flexibel, ausserdem keine Parkplatzsorgen. In diesem Spiel werden wir feststellen, wer quasi auf dem Fahrrad gross geworden ist.

Landei-Spiel:
SchĂŒtzenkönig
Seit Jahrhunderten ist auf dem Land die Wahl des SchĂŒtzenkönigs Ehrensache! Auch wir wollen den neuen SchĂŒtzenkönig krönen.

Stadtjogy-Spiel:
Manhattankegeln
Nein, nicht mit irgendwelchen Kugeln viele Ziele abballern. Hier ist stÀdtisches Geschick und strategisches Handeln gefragt. Mann gegen Mann und es gibt ein grosses Spielfeld, sogar Holz!

Landei-Spiel:
MĂŒller
Wie und womit der „MĂŒller“ sein Geld verdient weiß doch jeder. Wir möchten diese alte Verfahrensweise der Rohstoffgewinnung neu aufleben lassen.

Team-gegen-Team:
Arm drĂŒcken, jeder gegen jeden

Und wie ist es nun gelaufen, was war los?

Um es vorweg zu nehmen:

Die Land-Eier haben gewonnen. Meinen GlĂŒckwunsch!

Nun aber der Reihe nach (aus der Sicht eines bescheidenen Stadtjogies):
Alle Teams waren pĂŒnktlich da, das Wetter war super und wir konnten anfangen, die Spiele auszulosen. Witzigerweise hatten sowohl Markus als auch ich fĂŒr alle die passenden UmschlĂ€ge vorbereitet. Nun kam das komische: Wir zogen unsere UmschlĂ€ge und beim öffnen stellte sich heraus, das in einem Team einige Spiele doppelt waren, das ging ja nicht. Also nahmen wir den zweiten Satz. Aber auch hier das gleiche merkwĂŒrdige PhĂ€nomen. Irgendwie hatten Markus und ich den gleichen Denkfehler gemacht. Also wurde Bierpause verordnet und wir beide setzten uns hin, um das ganze zu ĂŒberdenken. Nach einer Weile haben wir es dann neu sortiert und die Verlosung hat dann auch geklappt. Aber wo genau der Fehler war weiss ich bis heute nicht. Muss Markus mir noch mal erklĂ€ren 😀

Wir notierten die Spieler und Spiele auf einer Tafel und konnten beginnen.

Leider ist Sabrina, die von uns geplante Schiedsrichterin, nicht erschienen. Aber immerhin war ja die Nadine von Seiten der Land-Eier zur Stelle und hat die Spiele neutral begleitet. Das hat sie auch sehr gut gemacht, Danke noch mal!

Gleich das erste Spiel war schon mal der Hammer:

LNF = Landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge. Wir waren schon vorher beeindruckt von dem riiiiiesigen Radlader, der auf die Weide kam. Dagegen sah Markus sein eigener richtig pupsig aus… Bei dem Spiel musste man folgendes machen:

Einer KettensĂ€ge das Blatt samt Kette anbauen und damit dann von einem Balken ein 15cm-StĂŒck absĂ€gen. Dann musste man an einem schon etwas grösseren AufsitzmĂ€her, fast schon ein kleiner Trecker, das Schneeschild anbauen, samt Hydraulik. Und zu guter letzt noch mit dem grossen Radlader quer ĂŒber die Weide und zwei Boxpaletten her holen. Hier zeigte sich auch schon, dass die Landmenschen wesentlich schlauer waren: Wir mussten anfangen und hatten nicht die erhoffte Gelegenheit, uns ein paar Tipps abzugucken. Respekt, pfiffig gemacht!

Gut, das Stephan dieses Spiel machen musste, er hat dabei eine echt gute Figur gemacht! Keiner anderer aus unserem Stadt-Team hĂ€tte das besser hingekriegt. Leider ist ihm die KettensĂ€ge nach dem ersten Start wieder ausgegangen: Abgesoffen. Er wusste sich gut zu helfen, ging fachmĂ€nnisch zu Werke, die MĂŒhe wurde aber nicht belohnt (Klick).

Das Schild anbauen war auch nicht ganz problemlos, da die HydraulikanschlĂŒsse nicht einfach so drauf wollten. Mike hat aber noch etwas geholfen bzw. Tipps gegeben und ist mit seinem eigenen MĂ€her nicht zimperllich gewesen, Danke dafĂŒr.

Mit dem Radlader die Paletten holen ging eigentlich recht gut, aber irgendwie hatte Stephan nicht mitbekommen, dass der Radlader mehrere GĂ€nge hat und durchaus auch schneller fahren kann 😉

Egal, durch die KettensĂ€ge war eh schon viel Zeit verloren, insgesamt 16min hat er gebraucht. Dazu nahmen wir noch 4 Strafminuten, weil er ja das StĂŒck nicht absĂ€gen konnte. So konnte Mike uns dann in aller Ruhe zeigen, wie echte MĂ€nner sowas machen und war dann glaube ich auch nach 7 Minuten fertig.

Dann kam ein Stadt-Spiel: Tennis.
Das sollte mit einer alten Spielkonsole an einem Fernseher stattfinden. Dummerweise hatte ich die Fernbedienung nicht eingepackt und so konnten wir nicht die richtige Frequenz einstellen. Angela durfte dann nach Oldenburg dĂŒsen und die holen. Also haben wir erst ein anderes Spiel gemacht:

Schach. Blitzschach.
Ich gegen Kai. Leider war ich viel zu unkonzentriert und habe sauber beide Spiele verloren. Kai hat ruhig und ĂŒbersichtlich seine ZĂŒge gemacht, immer vorausschauend und ohne Zeit zu verplempern. Ich war ihm schlicht nicht gewachsen.

Nun kam ein echter Landwirt auf die Weide gefahren, mit einem ViehanhÀnger. Und so wussten wir, welches Spiel wir als nÀchstes machen:
MĂŒller.

Uns war nicht ganz klar, was der Name mit der Kuh zu tun hat, aber bei „MĂŒller-Milch“ hats dann geklingelt 😉 Hartmut hatte das Los gezogen. Er hatte zwei Minuten Zeit, soviel Milch wie möglich rauszuholen. Der Landwirt stand dabei und hat Hartmut behutsam erklĂ€rt, worauf es ankommt. Die Kuh begrĂŒssen und so. Netterweise hat er sogar kurz an die Zitzen gefasst und ein, zwei Spritzer gemolken, so dass Hotte nicht ganz doof vor der Kuh sass. Aber er stellte sich gar nicht dumm an, aber leider hat die Kuh mittendrin den Eimer umgehauen, so war ein ganzer Teil Milch verloren. Er kam immer noch auf einen knappen achtel Liter!

Kai durfte dann zeigen, das er melken kann und schaffte wesentlich mehr, ohne was zu verschwenden.

Das nÀchste Stadtspiel: Fahrrad fahren.
Michael gegen Norbert. Die Jungs sollten die Schlösser der FahrrĂ€der öffnen, mit denen dann zu einem Baum radeln. Dort war fĂŒr jeden ein Beutel mit Zeitungen drin. Diese sollten auf dem Weg zurĂŒck in markierte Felder platziert werden und wer halt als erster da ist, hat gewonnen. Das Schlösser aufsĂ€gen hat leider nicht so recht klappen wollen und schlimmerweise hat Michael sich eine Schnittwunde am Finger zugezogen. Das blutete doch schon dolle. Also habe ich die Schlösser aufgeschlossen und die sind so losgedĂŒst. Michael kam leider nicht richtig in Fahrt und so konnte der agile und flinke Norbert das Spiel gewinnen. Fair gelaufen, aber verloren fĂŒr die Stadtjungs.

Weiter aufm Land: Wiesenhof.
Das bedeutet: HĂŒhner fangen. Wer es am schnellsten schafft, hat gewonnen. Wir durften sogar anfangen, damit die HĂŒhner noch nichts ahnen und Mark hat das sehr gut gemacht! ZĂŒgig und ohne Hemmungen, nur 53 Sekunden, dann waren die drei HĂŒhner in der Kiste. Toll, fanden wir StĂ€dter!

Dann wurden die HĂŒhner wieder rausgeholt und Markus musste die Zeit hinlegen. Obwohl diese nun total verstört und schreckhaft waren, schaffte Markus als erfahrener HĂŒhnerbesitzer das auch in sehr guten 20 Sekunden. Wobei ich fand: Allein schon, dass unser Mark das ĂŒberhaupt hinbekommen hat war schon ein kleiner Sieg 😉

Jetzt war auch Angela wieder da und wir konnten Tennis spielen. Hier mussten die beiden Kandidaten, Mark vs. Putzi, hinter dem Fernseher sitzen, so dass sie nicht sehen, was da passiert und der Rest der Teams musste seinem Spieler „hoch“ oder „runter“ ansagen, damit die mit dem SchlĂ€ger den Ball treffen.

Auch hier war Mark sehr gut, das erste Spiel gleich mal 15:0 gewonnen. Aber es war ja Best of 3 angesagt und bei jedem Spiel werden die Controller getauscht, wegen der Angabe. Also mussten die Landmenschen nun sehen, dass sie gewinnen, um zum entscheidenden dritten Satz zu kommen. Nun war Putzi schon viel besser im Spiel, leider hat Mark aber die 15 Punkte etwas eher holen können. Ein kleiner Punkt fĂŒr die StĂ€dter, nun war das Ergebnis nicht mehr ganz so arg.

Jetzt war „SchĂŒtzenkönig“ an der Reihe.
Mit einem CO2-Repetierer auf Dosen schiessen. Das Gewehr hat eine Trommel mit acht Schuss. Wer damit die meisten Dosen runterschiesst hat gewonnen. Putzi und ich durften das machen. Nun ist Putzi JĂ€ger, also konnte ich ganz entspannt an die Sache rangehen, da ich mir keine Chancen ausmalte. Nur eben nicht ganz doof dastehen. Erschwerenderweise kam etwas heftiger Wind auf, aber da mussten ja beide mit leben. Markus hat das gut gelöst, in dem er das GerĂŒst mit den Zielen dann so stellte, das der Wind diese nicht beeinflussen konnte. Ich schoss meine acht Schuss und immerhin lagen danach 5 Dosen auf dem Boden. Nicht ĂŒbel, fand ich, aber sicher nicht genug. Nun musste Putzi das nur noch besser machen. Er war ganz gut dabei, aber leider kam er mit dem Gewehr nicht ganz zu recht. Am Ende lagen bei Putzi 7 Dosen unten, er hatte dieses Spiel eindeutig gewonnen.

Stadtspiel Messerwerfen war nun an der Reihe.
Stephans Ding. Er hat geplant und gebaut und durfte das Spiel auch fĂŒr die StĂ€dter bestreiten. Aus diversen GrĂŒnden (ich habe es versucht, war aber nicht in der Lage, passende Messer zu finden) haben wir nicht mit Messern geworfen sondern mit kleinen gebastelten Pfeilen durch ein Blasrohr (Strohalm Burger King) gepustet. Ziel war es nicht nur, zu treffen, sondern richtig zu treffen. Denn wenn man die nette Frau in der Mitte traf, gab es Minuspunkte. Damit beide die gleichen Chancen haben und sich auch in Ruhe einschiessen konnten, haben wir die Jungs nicht abwechselnd schiessen lassen, soll ja fair bleiben wie bei allen Spielen.

Also durfte erst Mike seine Pfeile verschiessen und traf auch von dem Dutzend 100 Punkte, das  war haarscharf! Sonst oft nur knapp daneben, das wurde eng! Danach musste dann Stephan die Punkte toppen und musste sich richtig anstrengen, denn einmal hat er die Frau getroffen und 50 Miese kassiert. Dennoch hat er glĂŒcklich mit 170 Punkten gewonnen.

„Auch Tiere brauchen Futter“, was kann das wohl heissen?
Tja, mit einer Sense, wie viele sie nur noch vom Opa kennen, musste ein StĂŒck Weide gemĂ€ht werden. Vorher war es angebracht, die Sense zu schĂ€rfen. Wieder waren Norbert und Michael die auserwĂ€hlten und Norbert hat das wirklich mal sehr geschickt und mit Erfahrung durchgezogen. Dieses Spiel wurde so durchgefĂŒhrt, das beide gleichzeitig loslegen und eben als erster fertig werden mussten. FĂŒr Michael war das nichts, es war noch kaum ein Halm geschnitten, da war Norbert schon fertig. Hat der Norbert echt professionell gemacht, keiner der Stadtheinis konnte das annĂ€hernd so gut!

Nun fehlte noch ein Stadt-Spiel: Manhattankegeln.
Das war eigentlich nur „Kubb“, ein norwegisches Feldspiel mit Holzklötzen und WurfstĂ€ben und einem König in der Mitte. Evtl. kennt das der ein oder andere, deswegen hatte ich mir einen anderen Namen ausgedacht 😉
Hotte vs. Markus und Markus durfte anfangen, da er das erste Holz nĂ€her an den König warf. Es war recht spannend aber Hartmut hatte wohl die glĂŒcklichere Hand, so hatte er als letztes den König umgeworfen als Markus anfing, Zielgenau zu treffen. Doch noch ein Sieg fĂŒr die Stadtjungs!

7:3 war am Schluss das nĂŒchterne Gesamtergebnis, insgesamt aber spannend und Abwechslungsreich. Lustig war es allemal und natĂŒrlich gab es im Anschluss noch ein schönes Beisammensein mit Grillen, Bier und einem echt mal wĂ€rmenden Feuer!

2009: Wie alles begann

Ich war bei Markus, wir haben uns unterhalten. Alles wie immer. Wir redeten ĂŒber vergangenes und was kommen könnte. Wir hatten schon Jahrelang allerlei auf die Beine gestellt und nun merkten wir: Da muss was neues her! Ich hatte noch die letzte Folge „Schlag den Raab“ im Kopf und wir unterhielten uns darĂŒber, das wir bei sowas auch mal mitspielen wollen und im Laufe des Abends kam heraus:

Wir brauchen einen Vergleichswettkampf zwischen den „echten“ Oldenburgern und denen, die umzu (meist bei Edewecht) wohnen. Das wurde dann schnell zur Spinnerei und natĂŒrlich Stichelei 🙂 , aber der Titel der „Show“ war da schon geboren:

Landeier vs. Stadt-Jogies!

So wurde es denn geplant (und fast so war es dann auch):

ZunÀchst zum Zeitplan:
Wir machen zehn Spiele, dazu noch ein Teamspiel.Wenn wir fĂŒr jedes Spiel eine halbe Stunde annehmen kommen wir auf ca. 6 Stunden. Das bedeutet, wenn wir um 14:00 anfangen, dann sind wir um 20:00 damit durch und haben einen Sieger. Passt doch!

Im folgenden geht es darum, wer was wann mit wem machen muss, danach fangen dann „die Spiele“ endlich an.

Mit rechten Dingen
Ich gehe davon aus, dass es bei den Spielen zur ein oder anderen Überraschung kommt und sowohl nicht der gewinnt, mit dem man vorher gerechnet hat als auch Probleme auftreten, die man bei der Planung nicht bedenken konnte. Da ist es gut, wenn man eine möglichst neutrale Person hat, die im Zweifel Pro und Contra abwĂ€gen und eine fĂŒr alle gerechte Entscheidung treffen kann. Besser noch zwei Personen.

Solch eine Person nennt man: USCHi (Unparteiischer SCHiedsrichter). Und wie das Leben so spielt, hat sich meine Kollegin Sabrina bereit erklĂ€rt, diese Funktion zu ĂŒbernehmen. Um der Gerechtigkeit von beiden Seiten so nahe wie möglich zu kommen, haben auch die Land-Eier eine Person berufen, die als USCHi fungieren wird: Nadine. Sabrina ist fĂŒr diese Position recht geeignet, da sie auf dem Land gross geworden ist, aber in der Stadt lebt und arbeitet. Des weiteren ist sie noch jung genug, um nicht voreingenommen zu sein, kaum manipulierbar und besitzt die seltene Mischung aus NaivitĂ€t und analytischer Korrektheit. Ich bin mir sicher, dass sie immer ein absolut faires Urteil „strecken“ wird, auch wenn es evtl. nicht in meinem Sinne ist. Nadine (von den Land-Eiern gestellt) habe ich erst einmal getroffen, aber auch sie macht auf mich den Eindruck, als wenn sie lieber Tod als unfair wĂ€re. Mit diesen USCHis werden wir es nicht leicht haben, das weiss ich schon 😉
(Nachtrag: Sabrina ist dann leider nicht erschienen)

Auslosung
Sobald alle da sind kann die Auslosung der Spiele beginnen. Jedes Team wird 2 x 5 UmschlĂ€ge vorbereitet haben, in dem ein Zettel mit dem Spielnamen steckt, doppelt fĂŒr jedes Team. Abwechselnd zieht jeder aus jedem Team einen Umschlag. Jeder, der einen Umschlag zieht, öffnet diesen sofort und verkĂŒndet sein Schicksal. Auf einer Tafel wird notiert, welche Spiele stattfinden. Daneben, wer welches Spiel bestreitet. Die Liste der Spiele auf der Tafel wird zunĂ€chst so notiert, wie unter Detailsbeschrieben. Daneben die ausgelosten Spieler der Parteien.

Nun eine Besonderheit, die Markus und ich abgesprochen haben: Jede Mannschaft hat einen Joker!

Nach dem Ziehen der Spiele können zwei Spieler ihre Spiele innerhalb des Teams tauschen! Aber aufpassen: NatĂŒrlich darf man nur so tauschen, das jeder auf jeden Fall ein „eigenes“ und ein „fremdes“ Spiel spielt. Nachdem das geklĂ€rt ist werden die endgĂŒltigen Kandidatenpaare notiert.

So weit, so gut. Womit fangen wir an, was kommt als nÀchstes Spiel? Um auch hier die Spannung bis zum Ende hoch zu halten:

Die Reihenfolge der Spiele wird auch gelost.

Nochmals gibt es UmschlĂ€ge. Nochmal 2 x 5, fĂŒr jedes Spiel jeder Mannschaft. Die USCHis werden jeweils die fĂŒnf UmschlĂ€ge in Besitz haben und abwechselnd einen Umschlag ziehen.

Aber immer erst nachdem ein Spiel beendet ist! Erst dann wissen alle, was als nÀchstes kommt.

Die Spiele
Nun gehen wir zur jeweiligen SpielstĂ€tte (die hoffentlich schon so gut es geht vorbereitet ist) und dort wird genau erklĂ€rt, was die beiden Kandidaten zu tun haben und warum das nun speziell ein Land- oder Stadtspiel ist. Bis hier hin weiss das *eine* Team nicht, was genau sich das *andere* bei dem Spiel gedacht hat. Schön wĂ€re es, wenn es zu jedem Spiel eine kleine Geschichte gibt, die klar macht, wo der Bezug zu „Land“ bzw. „Stadt“ ist und warum die einen das besser können sollten als die anderen. Es steht den Teams frei, vor den Spielen jeweils noch einleitende Worte loszuwerden.

  1. Die beiden Kandidaten bemĂŒhen sich, das Spiel zu gewinnen.
  2. Die anderen schauen zu, feuern an, freuen sich, so Sachen 😉
  3. Danach wird festgestellt, wer das Spiel gewonnen hat.
  4. Das Ergebnis wird notiert.
  5. Weiter zum nÀchsten Spiel (immer abwechselnd Landei- und Stadtjogy-Spiel).

Und so fort, bis alle Spiele durch sind.

Am Ende kommt noch ein Spiel hinzu, in dem Team gegen Team gespielt wird, also Jeder gegen Jeden. Sollten also tatsĂ€chlich die Spiele 5:5 ausgehen, dann wird es sich spĂ€testens bei diesem letzten Spiel entscheiden. Nach aktuellem Stand werden wir ArmdrĂŒcken praktizieren.

Und wer dann am meisten Spiele gewonnen hat, der ist der Gewinner. Die Punktevergabe wird bewusst nicht wie bei „Schlag den Raab“ gemacht (mit jedem Spiel gibt es einen Punkt mehr), da wir ja auf jeden Fall alle Spiele durchfĂŒhren wollen. Ein gewonnenes Spiel ist ein Punkt und fertig.

Einfach, nicht?

Dann wird der Sieger des (ersten?) LvS feststehen und ich gehe davon aus, dass das den Rest des Abends fein gefeiert wird….